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  • AutorenbildCelia Malzach

working on the comeback 23/24

Was eine Achterbahn Saison geht zu Ende. Lange habt ihr nichts von mir gehört und ich habe mir gewünscht an diesem Punkt von einem erfolgreichen Comeback erzählen zu können, jedoch ist dem leider noch nicht so.

Ich werde im Skischuh immer wieder von mühsamen Schienbeinschmerzen geplagt. Speziell bei Schlägen oder Landungen.

 

Das Wort Geduld beschreibt mein letztes Jahr ziemlich gut und zieht sich auch noch weiter als mein Credo ins 2024. Schmerzfreies Skifahren steht bei mir momentan an erster Stelle. Ich wollte bereits in der Saison 23/24 wieder voll im Renngeschehen zurück sein, musste mich aber im November erstmals von diesem Traum distanzieren. Als ich bei einem Sprung im Training in Saas Fee zu weit ging und ich mit Rücklage landete, humpelte ich danach an den Stöcken. Die Saison war aber noch jung und ich arbeitet in der Physio hart daran nach der Weihnachtspause wieder zurück zu sein.

Im Januar konnte ich wieder meine ersten Skicross versuche starten, es ging nicht direkt reibungslos aber mein Bein adaptierte sich immer besser an die Belastungen. Aus diesem Grund wagte ich am Europacup in Grasgehren (GER) die ersten Rennversuche und qualifizierte mich glücklicherweise gerade als 16te. Das war die erste richtige Kurserfahrung, mit allen Elementen, welche ich in dieser Saison gemacht habe und es erfüllte mich mit Stolz, dass ich es gerade in die besten 16 Frauen des Europacups geschafft habe. Weil ich aber noch nicht sehr viel Trainingsroutine hatte, entschied mein Trainer mit mir, dass ich am kommenden Tag nicht an den Heats teilnehmen werde. Stattdessen fuhr ich nach St.Moritz um dort an einem FIS-Rennen (ein Niveau tiefer als Europacup) zu starten damit ich etwas Selbstbewusstsein tanken kann und wieder in die Heatroutine komme. 

Doch es sollte wieder nicht sein. Als ich im Trainingslauf eine harte Landung einstecken musste, schossen unerträgliche Schmerzen in mein Schienbein so, dass ich nicht am Rennen teilnehmen konnte und somit schon wieder nachhause humpelte.

Die Enttäuschung stand mir ins Gesicht geschrieben und mein Schienbein war unglaublich angeschwollen, so folgten wieder Röndgenkontrollen sowie Arzt und Physio besuche. Glücklicherweise war bei all diesen Rückschlägen der Knochen immer ganz geblieben, was mir zeigte, dass er auch wirklich hält. Dennoch waren die Schmerzen sehr präsent und erlaubten mir keinen normalen Trainingsalltag.

Ich begann mit Stosswellentherapie Sitzungen um dem Knochenwachstum bei der Bruchstelle etwas an zu kurbeln und schon nach einzelnen Sitzungen erwies sich diese Methode als effizient. Danach bekam ich die Möglichkeit mit an die Junioren Weltmeisterschaft zu gehen und wollte dafür nochmals alles geben.

 

Die Saison 22/23 musste ich logischerweise Verletzungsbedingt aussetzen, jedoch erhoffte ich mir in der Saison 23/24 wieder an der Junioren WM teilnehmen zu können. Die Chance war zum Greifen nah, jedoch hatte ich im Vorbereitungscamp in St.Moritz bereits wieder Schmerzen beim Freifahren, weshalb ich dann schweren Herzens entschied nicht mitzugehen und meinem Bein die Zeit welche es benötigt zu geben, schon wieder....

 

Nanu, Kopf hoch, ich bin glücklicher Weise noch jung und zuversichtlich, dass ich mit einem vollständig verheilten, metalllosen Knochen wieder mein bestes Skifahren zeigen werden kann und hoffentlich auch gute Resultate erzielen werde.

 

"Big things take time."

 

Es grüsst

-die Celia




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